Preis für gute Verwaltung

Für bürgerzentrierte und
innovative Behördenarbeit

Eine Initiative von:

Die Einreichungsphase für das Jahr 2026 ist eröffnet:

Wir freuen uns sehr auf die Sichtung!

Der Preis wird am Freitag, den 20.11.2026, beim Public Service Lab Day in München verliehen.

Verwaltung gestaltet Gesellschaft

Deutschland ist ein Land der Bürokratie, im positiven wie im negativen Sinn. 

Manchmal ist Verwaltungsarbeit für BürgerInnen
nur schwer nachvollziehbar. Bürokratie heißt aber
auch, dass es überhaupt einen offiziellen, nämlich demokratisch legitimierten, Weg gibt und wir
nicht von Willkür oder Bestechung abhängig sind. 

Was es auf jeden Fall immer bedeutet: Verwaltung
hat in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle.

zwei PreisträgerInnen mit Trophäe

Verwaltungsarbeit wertschätzen

Verwaltung steht mit ihren Mitarbeiter:innen, Kommunikationsmedien und -wegen, ihren Methoden, ihrem Service und ihrer Haltung
für einen wichtigen Bestandteil unseres demokratischen Grundverständnisses.

Sie sind die Schnittstelle zwischen
Bürger:innen und Staat. Wir sind der Meinung, gute Verwaltung und ihre Macher:innen sollten gewürdigt und sichtbar gemacht werden.

3 Trophäen liegend

Der Preis für
gute Verwaltung

„Wir“ sind eine Initiative des
Public Service Lab, der HTW Berlin
und des Netzwerks studiovorort -
drei Akteure, die einen Beitrag zu
mehr NutzerInnenfreundlichkeit
in der Verwaltung anstreben.

sitzende Gruppe bei Preisverleihung

Mit gutem
Beispiel voran

Wir versammeln ausgezeichnete Projekte
und herausragende Fälle aus dem Pool an Teilnehmer:innen auf einer eigenen
Best-Practice-Plattform. Neben der Darstellung relevanter Fakten berichten die Macher:innen
aus ihren Erfahrungen und geben wertvolle Hinweise für Nachahmer:innen.

Unser Team

  • Prof. Daniela Hensel

    Professorin Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Expertin für Service Design und Public Design

  • Portrait von Katrin Dribbisch im blauen Blazer mit einem Mikrofon lachend

    Dr. Katrin Dribbisch

    Senior Managing Consultant bei der Init AG und Mitgründerin des Public Service Labs

  • Portrait von Martin Jordan – mit kurzen Haaren, Brille in einem weißen Hemd in einer Büroumgebung

    Martin Jordan

    Head of Design & User Research beim DigitalService des Bundes und Mitgründer des Public Service Lab

  • Simone Carrier

    Bereichsleiterin Digitale Verwaltung bei DigitalAgentur Brandenburg und Mitgründerin des Public Service Labs

Wir werden unterstützt von:

Die Jury 2026

  • Prof. Daniela Hensel

    Professorin für Public Design (BA) und Kommunikationsdesign (BA),
    Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

  • Dario Meloni

    Co-Geschäftsleiter Staatslabor Schweiz

  • Portrait von Dirk Meyer-Claassen mit Anzug, Brille und Lächeln

    Dirk Meyer-Claassen

    Abteilungsleitung bei Senatskanzlei Berlin, Verwaltungs- und Staatsmodernisierung

  • Dr. Katharina Große

    Staatsministerium Baden-Württemberg, TränsformerHub_bw

  • Laura Dornheim

    IT-Referentin und Chief Digital Officer (CDO) der Stadt München (© Nagy / Presseamt München)

  • Melike Geyik

    Netzwerke & Communities Lead, NExT e.V.

  • Dr. Sabrina Artinger

    Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Leiterin „Bürgerzentrierter Staat"

  • Simone Carrier

    DigitalAgentur Brandenburg, Leitung Digitale Verwaltung

  • Stefanie Koch

    Digital First, Leitung „Online-Dienste-Agentur“, Amt für IT & Digitalisierung, Senatskanzlei Hamburg

  • Stefanie Popp

    Verwaltungslotsin für die Landeshauptstadt München – strategische Schnittstellenexpertin zwischen Wirtschaft und Verwaltung

  • Nutzer:innenzentrierung

    Nutzer:innenzentrierung ist das Wichtigste, übergeordnete Kriterium. Nutzer:innen sind sowohl Bürger:innen als auch Verwaltungsmitarbeiter:innen.

  • Prozesse und Herangehensweise

    Wie wurde gearbeitet, welche Methoden wurden angewandt, wie strukturiert, nachvollziehbar und transparent war der Arbeitsprozess? Wurden explizit Methoden der Partizipation und Bürgerorientierung genutzt?

  • Mut

    Veränderung geschieht nicht bei angezogener Handbremse. Gerade in stark hierarchischen Organisationen, die noch dazu, wie Verwaltung, von öffentlicher Geldern finanziert wird, sind die Voraussetzungen für mutiges Handeln erschwert. Es soll daher Mut, abseits des erzielten Ergebnisses und der Fehlerquote, honoriert werden.

  • Relevanz

    Wie relevant ist das Projekt für die drängenden Fragen unserer Zeit, für diese Gesellschaft jetzt und in Zukunft?

  • Innovation

    Der Duden sagt, “Innovation ist die Einführung von etwas Neuem”. Innovation geht daher über eine reine Verbesserung hinaus.

  • Nachhaltigkeit

    Kann dieses Projekt oder die Arbeitsweise langfristig tragfähig sein?

  • optional: Intelligente digitale Lösung

    Digitale Lösungen sind nicht immer die geeignete Antwort auf die Frage. Dieses Kriterium ist daher optional, sollte eine digitale Lösung eingereicht worden sein. Ist sie nutzerorientiert erarbeitet und umgesetzt? Wie nahtlos und ohne Wechsel in analoge Modi funktioniert die Bearbeitung?

  • Unsere Kriterien

    Die Jurymitglieder bewerten die Projekte und orientieren sich dabei an den folgenden Kriterien. Bereichert werden ihre Entscheidungen durch ihr Fachwissen und ihrerr persönlichen Erfahrung im Kontext Verwaltungsinnovation und NutzerInnenorientierung. Während der Jurysitzung werden wir die Auswahl gemeinsam diskutiert.